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Wenn Icons lebendig werden dank Animationen

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Wenn Icons lebendig werden

Manchmal sind es die kleinen Entscheidungen, die große Wirkung auf ein Projekt haben.

Icon Animation
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Heute habe ich keine komplette Seite gebaut, kein großes Feature umgesetzt,
sondern etwas scheinbar Kleines getan: Ich habe Icons vorbereitet.
Viele davon. In Varianten. Sauber angelegt, durchdacht und wiederholt, weil sie später Raum für Bewegung bekommen sollen.

Micro-Interactions – vereinfacht gesagt kleine Animationen – sind unscheinbar, aber entscheidend.
Sie bestimmen, ob sich eine Website lebendig, verständlich und in sich stimmig anfühlt.

Es gibt Tage, an denen fühlt sich Gestalten leicht an. Heute war so ein Tag. Ich hatte richtig viel Spaß mit dem Pen Tool.
Nicht, weil es spektakulär war, sondern weil es sich ruhig und konzentriert angefühlt hat.
Icons zeichnen, anpassen, verfeinern – und dabei fühlen,
wie viel Freude genau dieser Teil des Prozesses macht: wenn Kreativität fließen darf und etwas entstehen kann.

Animationen wirken oft mühelos.
Ein sanftes Aufblühen, ein dezenter Übergang.
Doch Bewegung entsteht nicht spontan, sie beginnt im Stillen.

Animationen haben Voraussetzungen:
klare Formen, gut angelegte Pfade und Strukturen, die Veränderung zulassen.

Design ist ein Prozess.
Gutes Design fühlt sich nicht wie ein Sprint an, sondern wie ein langsames Zusammenfügen.
Ein Gedanke hier. Eine Vorbereitung dort. Und irgendwann fügt sich alles.

Vielleicht ist genau das der Teil, den man selten sieht – der aber entscheidet, wie sich eine Website später anfühlt.
Gute UX entsteht nicht erst im sichtbaren Moment.
Sie entsteht dort, wo vorbereitet, mitgedacht und bewusst entschieden wird.

Micro-Interactions sind kein Schmuck, sie sind leise Kommunikation.
Und heute ging es genau darum, dieser Kommunikation Raum zu geben – lange bevor jemand sie bewusst wahrnimmt.
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Genug ist genug!